pflegehelfer logo

Wie wird man Pflegehelfer?

Suche:

Seniorenbetreuung Banner 03

Bei Eintritt in eine Ausbildung zum Pflegehelfer müssen Interessierte das siebzehnte Lebensjahr vollendet haben. Ein gutes Schulzeugnis (mind. Hauptschulabschluss, wobei eine höhere Schulbildung immer zu besseren Chancen sowohl bei der Aufnahme, als auch später auf dem Arbeitsmarkt führt) und / oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Wer allerdings nachweisen kann, dass er über eine gute Allgemeinbildung und Lernfähigkeit, sowie über das nötige Einfühlungsvermögen und eine hohe Motivation verfügt, hat auch mit einem Hauptschulabschluss die Möglichkeit, den Beruf zu ergreifen. Diesen Nachweis kann man in einer Informationsveranstaltung zum Beruf, die einen Aufnahmetest beinhaltet, erlangen. Für die Ausbildung ist ein polizeiliches Führungszeugnis erforderlich sowie ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Unbedenklichkeit. Dieses Attest darf nicht älter als drei Monate sein und muss in Abständen immer wieder vorgelegt werden. Letztlich ist ein Praktikum, in dem die Bewerber mindestens 40 Stunden in einer Einrichtung am praktischen Alltag teilgenommen haben, Voraussetzung für die weitere Ausbildung.

Die eigentliche Ausbildung zum/zur Pflegehelfer/-in umfasst insgesamt 1600 Stunden, die jeweils zur Hälfte im praktischen und theoretischen Bereich liegen. Der praktische Unterrichtsteil wird aufgeteilt in drei verschiedene Einsatzstätten mit unterschiedlichen Anforderungen. So bekommt der Pflegehelfer schon während der Ausbildung intensiv Einblick in die Langzeitpflege und die Rehabilitationspflege, in die Akutpflege des operativen Fachbereichs in Krankenhäusern sowie in der extramuralen Pflege, also in der Betreuung / Beratung von Pflegepersonen und deren Angehörigen.

Die Prüfung wird mündlich zu allen Fächern abgenommen und führt bei Bestehen zur Erlangung eines Zeugnisses zum staatl. geprüften Pflegehelfer.

Die Kosten für die Ausbildung zum Pflegehelfer werden unter bestimmten Voraussetzungen mit Fördermitteln unterstützt. Auskünfte erteilen die Arbeitsämter sowie die Ausbildungsstellen. Bei intensiver und stetiger Ausbildung kann der Pflegehelfer sich weiterbilden bis hin zum Dipl. Pflegefachhelfer.

Dazu gibt es die Möglichkeit, sich den theoretischen Teil der Ausbildung in Form von Fernkursen anzueignen. Eine gute Möglichkeit für alle, die sich beruflich umorientieren wollen und in dieser Zeit noch weiter im alten Beruf arbeiten möchten.

Pflegesuche bei betreut.de nutzen:

24 Std. Pflege & Betreuung für Senioren!
Seniorenhilfe, -pflege und - begleitung. Finden Sie den passenden Betreuer in Ihrer Nähe. Kostenlos anmelden und deutschlandweiste Suche nutzen!